Treppensteigen ist hier anstrengender als in Deutschland - 07.07.2009

 Heute ist wieder Dienstag. Klappe die zweite fuer den Pfarrer der Oma. Frueh lang gechlafen, dann zum woechentlichen Treffen mit der Pewee Familie bei dessen Oma.

12.30 Uhr: Der Pfarrer draengt uns diesmal keinen Alkohol auf, schade. Dafuer fragt er mich (also Lucie), ob ich denn mittlerweile schon tanzen gelernt habe. Ich verneine, er ist entsetzt, wendet sich von mir ab und beschimpft Pewee. Ueber Pewees Mutter lasse ich ihm Ausrichten, dass ich dem Tanzen grundsaetzlich eine eher ablehnend gegenueber stehe. Er lacht und nimmt an, ich sei wohl eher der mathematische Typ...

14.00 Uhr: Nach dem essen schaffen wir es kaum, die wirklich wenigen Stufen hoch zu Pewees haus zu erklimmen. Von der Anstrengung geschwaecht legt sich Felix erst mal zu einem Mittagsschlaefchen hin, Puddel und ich lesen.

15.00 Uhr: Pewees Vater faehrt uns in die Innenstadt, wo wir ein Museum besichtigen: das Teil ist unglaublich, voller DINGE!

Es sind zwr nur fuenf Raeume, aber die sind wirklich von oben bis unten vollgestopft mit, mit, mit DINGEN!

Also: Karnevalsmasken in allen Formen, Groessen, Farben und Altersklassen, Religioese Gegenstaende: Figuerchen von Maria und Jesus und so, Bildchen von allen moeglichen Heiligen, Tainokunst, Handwerkszeug der Landbevoelkerung, alt und neu, z. B. eine Wasserfilteranlage, bestehend aus einem Stein, durch den das Wasser tropft und einem Auffangbecken, Antiquitaeten, Schund, Modelle, Zeitungsartikel, Auszeichnungen, Statuen, Karnevalsmasken (noch mehr), Bilder, Katzen, Drachen und noch viel, viel mehr... und noch mehr... und noch etwas mehr.

Ich fand's voll toll. Gefuehrt wurden wir von einem sehr netten Herren, der so ca. 5 Worte Englisch konnte. Wir haben trotzdem alles verstanden. Oder auch nicht, egal.

ca. 16.00 Uhr: Als wir uns von der Informationsfuelle wieder erholt hatten, brachen wir auf zur Calle del Sol, sozusagen der Hauptstrasse. Die gingen wir dann in Richtung des grossen Monumentes entlang, dass wir schon am Tag unserer Ankunft angesehen hatten, und das uns jetzt als Treffpunkt mit Pewee oder Pewees Vater dienen sollte. Auf dem Weg begegneten wir vielen Menschen, fliegenden Haendlern, Autos, aber zum Glueck nicht allzu nah, und wurden des oefteren Angesprochen. Ein Mann z.B. wollte kein Geld (er sprach englisch) aber ob wir vielleicht zu McDonalds gehen koenten, um ihm was zu essen zu kaufen? Ein anderer erzaehlte auf Deustch, er werde dem Naechst in Regensburg Urlaub machen, er raet uns zu einem Museum, dass ganz in der Naehe ist. Wenig spaeter gehen wir in eine Kirche, da spricht uns jetzt eine Frau an, beziehungsweise: sie deutet, dass wir uns auch noch den ganz kleinen Raum ansehen sollen, der offensichtlich nur zum Beten da ist... wir lehnen ab. In diesem Moment kommt wieder der Deutsch sprechende Typ rein und spricht jetzt Englisch. Er erzaehlt von der Arbeit fuer Kinder, die er fuer die Kirche macht und ob wir uns nicht mit ihm das Museum ansehen wollen, das ganz in der Naehe ist. Geschickt umgehen wir ihn und weiter geht's zum Monument.

ca. 17.00 Uhr: das Monument hat trotz der Ansage des Vielsprachigen Typen noch offen. Innen ist eine kleine Ausstellung ueber die Geschichte der Dominikanischen Republik. Sehr dramatisch, sehr blutruenstig und sehr Spanisch, sodass man kaum was versteht. Von oben hat man einen tollen Blick auf Santiago.

So gegen 18.00Uhr schmeissen sie uns dann raus.

So gegen 19.30 Uhr werden wir von Pewees Mutter abgeholt, bis dahin haben wir die Aussicht und den Wind genossen, der ueber den Huegel des Monuments streicht und den DomRep Kindern beim Drachensteigen lassen zugesehen.

Wir lassen den Tag bei etwas Bananenmus und Sandwich bzw. Ruehrei ausklingen.

10.7.09 04:25

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