... dann kam Elrond um unsere Bestellung aufzunehmen ...

Liebes Blogtagebuch,

heute ist der 12.07.2009, die Sonne scheint, das Zimmer warm und die Uhrzeit 9.30. 

Wie so ueblich, stehen wir auf, und haben erneut keine Ahnung, was wir eigentlich den Tag ueber machen werden, da Pewee, was Termine und Planungen angeht, aeusserst wankelmuetig ist. Wir stehen also auf, und steigen die Treppe hinab zum Wohnzimmer und machen uns Fruehstueck. 

Eine kurze Zeit spaeter ist ein Schrei zu hoeren, der in Mark und Bein faehrt. Nun ist uns klar, der Vater ist heimgekehrt, der uns sogleich sprechen moechte. Er erklaert uns, dass wir nicht wie angekuendigt in die Berge fahren, sondern gleich nach Carbarette an den Strand, wir aber den Vormittag noch zuhause bleiben.

12.00 Uhr: Die ganze Familie ist in Aufbruchstimmung. Es geht ans Essen. Zwei Autos stehen bereit uns zum Restaurant zu befoerdern. Kaum haben wir uns, naja uebliche Klamotten geworfen, fahren wir los. Nach einer 15 minuetigen Oddyssee, finden wir die Mutter, die wir eigentlich bei Pewees Oma vermuteten, im Supermarkt. Kaum hatten wir uns mit dem noetigsten fuer die Cabarette-Reise eingedeckt. Also im wesentlichen Zeugs fuer Sandwiches, gehen wir Essen. 

12.30 Uhr: Kaum losgefahren, unterrichtete uns der Vater, dass wir eigentlich nicht in ein restaurant, sondern viel eher in einen Club fahren werden. Dort angekommen wurde uns erst klar, was hier "Club" bedeutet. Ein riesiger abgeschiermierter Bereich mit Swimming Pool, Fussbalplatz, Tennisplatz, Baseballfeld, Spielehalle mit Kicker, Billiard und Eishockey, einem kleinen Tiergehege, Krokodilgehege, einer grossen Halle fuer Feste, einem Gebaeude mit Kinderspielen und natuerlich einem Restaurant. Nachdem wir dann auch noch erfahren hatten, dass die Mitgliedschaft in diesem Club eine Einmalige Zahlung von 80000 Pesos und einer monatlichen Mitgliedergebuehr nach sich zieht, wurde uns schlagartig bewusst, dass wir definitiv zu schlecht gekleidet waren.

Kaum hatten uns zwei Kellnerinen mit einem Laechel die Tuere geoeffnet, suchten wir unser Plaetze aus. Kurz darauf erstarrte Felix und stammelt: "Schaut nur, Elrond persoenlich nimmt unsere Bestellung auf. Oder ist das Mr. Smith?" Ein Mann der eine unglaubliche Aehnlichkeit mit dem Schauspieler hatte, nahm die Bestellung auf und brachte uns die Getraenke.

Ein koestliches Mahl erfreute unsere Gaumen und mit jedem Bissen wurde uns mehr und mehr bewusst, wir sind underdresst. Nachdem wir keine Ahnung hatten, welches und ob wir ueberhaupt ein Dessert bestellen sollten, uebernahm der Vater das Zepter und bestellte einfach 4 unterschiedliche Gerichte. Allesamt koestlich.

 

15.00 Uhr: Wir verlassen den Club und nach dem Packen brechen wir nach Cabarette auf. Kaum sind wir in Cabarette angekommen, richten wir uns haeuslich ein und gehen einkaufen. Rum, Souveniere und noch einen Rum, den wir allerdings nur gekauft haben, weil wir schauen wollten, welcher rum der beste ist, und weil er so einen ccoolen Namen hatte. Columbus!!

Der restliche Abend, ging recht unspektakulaer von der Buehne. Ein schoenes Bad im Meer und ein leckeres Essen.

 In der Nacht legte wir uns mit einem Rum und einer Cola an den Strand, betrachteten die Sterne und tranken Cuba Libre. Einen leuchtenden Punkt am Horizont, identifizierten Lucie und Puddel als uebergrossen Anglerfisch, deren Lichtantenne, oder wie man das nennt am Horizont aus dem Wasser ragte. Felix der uns sogleich erklaerte, dass das ja garnicht moeglich sei, erhielt von uns den Spitznamen Herr Korinth. (und ja, er findet ihn nicht sehr gut aber Lucie und ich moegen ihn )

 

Liebes Blogtagebuch, danke dass du mir heute wieder zugehoert hast. Bis bald

Puddel 

 

14.7.09 02:09

Werbung


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Vadder Mudder (14.7.09 20:22)
We are wonderer

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen